AUSTRIAN ALPINE OPEN 2026 -Von Salzburg nach Kitzbühel

KITZ-GOLF-GALA

Ein Finale voller Emotionen, spektakulärer Schläge und unvergesslicher Momente! Kitzbühel lieferte die Kulisse und das Leaderboard die Spannung: Den Sieg der Austrian Alpine Open 2026 und 467.500 Dollar Preisgeld holte sich schließlich überraschend der Japaner Kota Kaneko (23) – der bisher größte Erfolg seiner Karriere. Nach vier Runden stand er bei 262 Schlägen und 18 unter Par. Herzlichen Glückwunsch auch an die Veranstalter, die auf insgesamt über 32.000 Golffans, die das prestigeträgste Golfturnier in Österreich bei Kaiserwetter auf die Anlage des GC Kitzbühel-Schwarzsee-Reith verfolgten, stolz sein können.

Nach dem furiosen Comeback der DP World Tour im vergangenen Jahr im Golfclub Gut Altentann im SalzburgerLand wanderte das größte Golf-Event Österreichs in diesem Jahr planmäßig nach Kitzbühel auf die Anlage des GC Kitzbühel Schwarzsee-Reith. Der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft, Leo Bauernberger, war eine der treibenden Kräfte der Rückkehr der DP World Tour nach Österreich: „Das großartige touristische Golf-Angebot in der österreichischen Alpinregion wird dank dieses DP World Tour Events weltweit in die Auslage gestellt“, sagte er im Gespräch mit ExtraGolf & Reisen und teilte mit, dass Sepp Straka voraussichtlich auch im nächsten Jahr im GC Gut Altentann abschla gen wird. (Dies hängt von den geplanten Änderungen im Kalender der US PGA-Tour ab.)

DER CHAMPION: KOTA KANEKO
Nach seinem Titel bei der Austrian Alpine Open 2026 freute sich Kota Kaneko überschwänglich. „Ich kann es einfach nicht fassen. Ich hätte nie gedacht, dass ich gewinnen würde, und ich bin immer noch total überrascht“, sagte er. Zwei Schläge dahinter teilen sich der Portugiese Ricardo Gouveia und Davis Bryant aus den USA Rang zwei. Vor der beeindruckenden Kulisse der Tiroler Alpen sorgten auch Österreichs Golf Aushängeschilder für die ganz besonderen emotionalen Höhepunkte des mit 2,75 Millionen Dollar dotierten und prestigeträchtigsten Golfturnier Europas.

DER WELTKLASSEMANN: SEPP STRAKA
Sepp Straka, dessen Eltern natürlich dabei waren – seine amerikanische Mutter Mary leitete viele Jahre den Pro Shop im Golfclub Gut Altentann und lernte dort auch seinen Vater Peter kennen – begeisterte die zahlreichen Fans mit gewohnt präzisem Spiel, großer Ruhe in den entscheidenden Momenten und der Ausstrahlung eines etablierten Weltklassespielers. Am Sonntag spielte er fünf Birdies und zwei Bogeys, die daraus resultierende 67er Runde ergab insgesamt 12 unter Par und am Ende Platz 12. „Ich habe ganz gut gespielt. Es war ein bisschen unterschiedlich auf den Grüns, aber sonst war es eigentlich ein ziemlich gutes Turnier“, meinte der zweifache Ryder Cup-Champion Sepp Straka mit einem Lächeln. Das Positivste sei jedoch die Stimmung gewesen: „Es war Wahnsinn, vor diesen Fans zu spielen. Hier sind mehr Leute mit mir gegangen als bei einem Major-Turnier“, verabschiedete sich Straka wieder in Richtung US-PGA-Tour. Er wohnte übrigens während der Turnierwoche im Kitzbühel Country Club in Reith.

DER ROUTINIER: BERND WIESBERGER
Leider verpasste Bernd Wiesberger seinen 10. Titel auf der DP World Tour. Der Burgenländer spielte am Sonntag zwar eine 66er Runde und belegte mit 15 unter Par und drei Schlägen Rückstand den geteilten vierten Platz. „Es war eine großartige Woche. Vor allem am Wochenende habe ich gezeigt, was möglich war, es hat knapp nicht gereicht. Wir haben einen super Support gehabt – vom ersten Tee bis zum 18. Loch. Ich glaube, wir können als Golfland auf die Tage hier in Kitzbühel stolz sein“, sagte Wiesberger, der als bester Österreicher eine kleine „Gams“ erhielt und Premieren-Toursieger Kaneko eine Sektdusche verpassen durfte. Im Übrigen hat er sich im Race to Dubai um fünf Plätze auf Position 12 verbessert.

DER SHOOTINGSTAR: „MAXI“ STEINLECHNER
Maximilian Steinlechner nutzte die große Bühne, um sein enormes Potenzial eindrucksvoll zu präsentieren. Er zeigte eindrucksvoll, warum er als eine der großen Hoffnungen des heimischen Golfsports gilt. Mutige Schläge, kämpferischer Einsatz und ein selbstbewusstes Auftreten machten ihn zu einem der Publikumslieblinge der Woche und bescherte ihm zum Schluss den geteilten 7. Rang. Damit machte der Tiroler im „Race“ 31 Plätze gut und ist jetzt 102. „Das Turnier war für mich einzigartig. So viele Fans auf einem Golfplatz habe ich noch nie erlebt.“ Wie er gegenüber Extra Golf & Reisen betonte, sei ihm jedoch bewusst, dass „noch Luft nach oben ist“. Und weiter: “Dass ich mit Sepp am Sonntag in einem Flight spielen durfte, war richtig cool!“

ROT-WEISS-ROTE ERFOLGSGESCHICHTE
Auch wenn am Ende nicht der Turniersieg für die heimischen Akteure zu Buche stand, sorgten alle gemeinsam für eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte, die weit über das Turnier hinausstrahlt. Sie verkörperten die positive Entwicklung des österreichischen Golfsports und lieferten den Beweis, dass Österreich auf der internationalen Bühne nicht nur mithalten, sondern Akzente setzen kann.




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